Tag 28 – ein Frühstücker ist geboren.

19 Apr

Manche kennen mich ja als Morgenmuffel und als nicht wirklich anzusprechen vor 10 Uhr. Seit Freitag ist das ein bisschen anders. Freitag durfte ich zum ersten Mal wieder fetthaltige Dinge essen und mein Essen auch mit Öl braten. Also war ich um 7.30 Uhr auf und machte mir Rühreier mit 3 (!) Eiern und viel Feta. Oh, es war so herrlich.   Eigentlich wollte mein gieriger Dickschädel dazu noch Räucherlachs, aber ich konnte beim besten Willen nicht mehr essen und habe auch für die Rühreier einige Zeit gebraucht. Das Ganze glich fast einem meditativen Akt. Den Räucherlachs mit Kräuterquark und ein paar Käsewürfelchen gab es dann als Mittagssnack, denn besonders hungrig war ich nicht. Aber gut gelaunt wie sonst selten.

Die Sauna dann ganz für mich allein zu haben, war auch nicht schlecht, und aufs Training verzichtete ich am Freitag, da am Samstag Franzis Umzug anstand, mit aufstehen um 6 Uhr, Mittagessen vorkochen, dann Frühstück kochen und runterschlingen und um 7 Uhr nach Bad Kissingen fahren. Von der Baustelle letzte Woche noch ein bisschen erkältet, merkte ich schnell, dass ich nicht so ganz fit bin. Die Möbel und Kisten aus dem ersten Stock runterzutragen, war allerdings trotzdem nicht schlimm. In Bamberg alles in den dritten Stock hochzuschleppen, zog sich allerdings wie Kaugummi.

Das Ganze war es dann aber wert, die Wohnung ist sehr schön mit wunderbarem Ausblick auf die Marienbrücke und den Kanal. Nachher lud uns die Mutter noch zum Essen ins Mahr’s ein. Ich sündigte mit eigentlich noch verbotenen Bratkartoffeln (die es auch nur halb wert waren… mal ehrlich, liebe Mahr’s Brauerei… ihr macht tolles Bier, und die Bratkartoffeln waren auch gut, der Zwiebelrostbraten sowieso, aber in Bratkartoffeln hat KÜMMEL nichts verloren). Auch eine Halbe Bier am Nachmittag musste sein, und wenn ich dafür verlängern oder ein paar Strafrunden drehen muss, sei es drum. Aber ein Umzug ohne Bier, Limo und Brezen/Semmeln kostet wesentlich  mehr Kraft. War ja bei weitem nicht mein erster.

Heute tut mir vom Umzug noch alles weh, und die Erkältung lacht diebisch, weil Tee ohne Honig mir nicht so gut hilft. Aber ich bin wieder um sieben aus den Federn gekrochen, um mir warmes Frühstück zu machen. Ich bin selbst immer noch ein bisschen überrascht von mir, aber auf positive Weise. Mal sehen, wie das so weitergeht.

Es ist so herrlich, wieder Käse essen zu dürfen, größere Portionen, und mit Fett zu braten. Gestern abend habe ich als Gute-Nacht-Snack einfach so eine halbe Orange gegessen. Weil ich es konnte…

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