Tag 33 – running out of fucks to give

24 Apr

Die letzte Woche über war ich krank, beim Umzug erkältet. Eine super Ausrede also, um Hühnersuppe zu essen, jetzt darf ich ja wieder… Sogar ein bisschen Honig für den Tee hat mir mein Trainer erlaubt. Ich habe alle Kurse abgesagt diese Woche, denn ohne Aspirin ging gar nichts. Wenn kranksein nur nicht so langweilig wäre… deswegen habe ich am Mittwochabend meine Küche auf den Kopf gestellt und die Fenster geputzt sowie hinter den Kühlschrank gefallene Backutensilien hervorgeholt. Als ob ich sie gerade bräuchte, ha! Momentan sehe ich den Verzicht auf Kohlenhydrate aber ganz entspannt. Mit Frühstück wird man wohl ein friedlicher Mensch, wer weiß?

Anfangs habe ich im Kalender die Tage gezählt, wie lange ich noch habe, bis ich das wieder essen darf, und wie lange, bis ich das wieder essen darf. Mittlerweile zähle ich die Diät-Tage anhand meiner Blog-Statistiken und des letzten Eintrags, weil es mir  ziemlich egal ist, wie lange genau ich jetzt noch keine Kohlenhydrate essen darf. Auch wenn ich um ein paar Tage verlängern müsste wegen der Umzugs-Belohnungs-Bratkartoffeln, wäre es mir egal. Die nächsten Tage stehen „falscher Kartoffelbrei“ (=Blumenkohlbrei) mit Speckstückchen, Ofenkäse mit Gurke als Dip, Karottensuppe und überbackener Brokkoli auf dem Programm.

Wieder „fettige“ Speisen und Milchprodukte essen zu dürfen, ist so unglaublich toll, es ist unglaublich. Ich habe ja Naturjoghurt immer schon gerne gegessen, aber der Joghurt gestern war eine Offenbarung. Ebenso Karotten und Paprikastreifen mit Kräuterquark.

Natürlich muss ich an dieser Stelle auch ganz ehrlich und direkt sagen, dass eine ketose Ernährungsweise – also sehr low-carb oder gar no-carb (niedriger Kohlenhydratanteil oder komplett ohne Kohlenhydrate) auf Dauer so gar nichts für mich wäre. Dafür mag ich Kohlenhydrate einfach zu gerne, die guten und die schlechten. Deswegen freue ich mich sowohl darauf, ein Vollkornbrötchen zu essen, als auch auf ein Stück Kuchen. Alles andere wäre gelogen. Da fällt mir ein, ich könnte mir ja sogar Gemüse und mageres Fleisch mit selbstgemachter Sauce Hollandaise machen – darf ich ja jetzt!

Erfolgserlebnisse, Teil X und Y: Mir passen eine Bluse und eine Hose wieder, die mir lange Zeit zu eng waren. Die Bluse hatte ich mir 2010 in Paris gekauft; ein Lieblingsteil bis jetzt, die Hose hatte ich mir nach Amerika gekauft: Eine schwarze, wunderschöne Jeans von Only (Only und Big Blue Hosen machen die schönsten Hintern, meiner Meinung nach), die ich zwar noch zuknöpfen konnte, aber atmen, bewegen, sitzen und essen konnte ich damit knicken.

Auch die Dehnungsstreifen an meinem Körper, die mich schließlich dazu bewogen haben, abzunehmen, sind heller geworden. Das Kleid, das ich mir vor ein paar Wochen von einem Gutschein, der weg musste, gekauft hatte, und damals furchtbar an mir aussah, sieht jetzt richtig gut an mir aus.

Mein Trainer wird mich zwar schimpfen, weil ich in den letzten Tagen zu wenig gegessen habe (gut, man hat, wenn man krank ist, einfach keinen Appetit…) und mit diesem Husten auch nicht trainiert habe, aber was soll man machen, Gesundheit geht vor. Krank sein ohne Schokolade oder Schokopudding ist allerdings wirklich sehr nervig. Aber mit leckerstem Hustentee und Kaffee wird das auch wieder werden 🙂

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