Tag 53 – langsam wieder „normal“ essen…

14 Mai

Mittlerweile darf ich wieder Kohlenhydrate essen – hurra! Tatsächlich tue ich es aber nicht so ausgiebig, wie ich dachte. Das hat zwei Gründe: Zum Einen weiß ich nicht genau, wie viel ich wiege, da ich mit der fiesen Erkältung zu kämpfen hatte und länger nicht im Fitnessstudio, ergo auf der Waage oder dem Crosstrainer war. Asche auf mein Haupt.

Zum Anderen allerdings verträgt man nach sechs Wochen Abstinenz Kohlenhydrate nicht mehr so, wie vorher. Als eine Lady möchte ich diesen Aspekt nicht weiter erläutern und liste im Folgenden auf, was ich tatsächlich wieder gegessen habe.

Spaghetti Bolognese (heute Mittag), Haferschleim (gestern vormittag), ein PB&J (heute vormittag), Schaschlik mit Reis und genau zwei Pommes (letztes Wochenende), Brezen mit Butter (blöde Idee..), und ein, zwei Bissen Schokolade ab und zu (aber nur morgens erlaubt). Gestern gab es mein persönliches ich-darf-wieder-Highlight, Pfannkuchen mit Nutella (nicht zu viel) und Erdbeeren. Vor zwei Tagen gönnte ich mir zwei Handvoll Gummibärchen und habe das auch im Handumdrehen bereut. Von denen bin ich auch erstmal wieder geheilt.

Um weiterhin clever zu essen, habe ich einige Maßnahmen ergriffen, die zuerst bescheuert klingen, aber gut funktionieren.

1. Keine Kohlenhydrate am Abend.

Sollte ich abends Hunger bekommen, darf ich immer noch zu Joghurt, Kräuterquark mit Karotte oder Gurke zum Dippen oder bei ganz schlimmen Gelüsten zu Nüssen greifen. Funktioniert ganz gut.

2. Nutella in den Kühlschrank stellen

Ich bin auch einer der Menschen, die manchmal Nutella mit dem Löffel essen. Das muss allerdings aufhören, also habe ich mir etwas ausgedacht: Ich stelle die Nutella in den Kühlschrank! Das heißt, ich muss vorher wirklich planen, sie zu essen, und sie dafür entsprechend aus dem Kühlschrank nehmen. Spontane Fressgelüste vergehen also wieder, bis die Nutella auf guter Temperatur wäre; außerdem ist sie so aus den Augen, aus dem Sinn. Was bin ich nur für ein Füchslein!

3. Die magische Schokoladen-Schublade

Nach dem Prinzip des aus-den-Augen-aus-dem-Sinn-Tricks mit der Nutella funktioniert auch diese Idee, angelehnt an die magische, legendäre Goodie-Schublade eines befreundeten Pärchens: Dort liegen versammelt, was man für ein Fressanfall lukullischer Ausmaße so alles braucht. Die Schublade in meinem Schrank ist allerdings etwas kleiner (ist wohl auch gut so) und beinhaltete bis vor Kurzem Werkzeug. Bis jetzt ist das mit der Schokolade noch nicht ganz bei mir abgespeichert.

4. Im Zweifel Zudeln

Abends spare ich mir üblen Stress, wenn ich es nicht schaffe, vor 18 Uhr zu Abend zu essen. Anstatt dann hungrig ins Bett zu gehen oder mich mit einem Joghurt als Abendessen zu begnügen, esse ich dann vor 19.30 Uhr und ersetze Nudeln mit Zucchini.

5. Vorfreude tröstet über vieles hinweg

Sollten mich abends doch mal Gelüste, beispielsweise auf Kohlenhydrate oder mein Frühstück quälen, vertröste ich mich auf den Morgen am nächsten Tag. So freue ich mich schon darauf, werde nicht knatschig und stehe früh auf, um mich mit dem Versprochenen zu belohnen.

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